PC & Datenschutz

Erstellt am: Juli 4th, 2008

Einen guten Eindruck macht das Buch „PC & Datenschutz“ aus dem Hause DATAKONTEXT. Durch den fortwährenden Einsatz von PC, Netzwerk & Co. steht der Aspekt Sicherheit allen voran. Die Intensität der Rechnernutzung steigt stetig an. Folge ist ein höheres Risiko für Datenschutz und -sicherung. Die Autoren Sebastian Dworatschek, Alfred Büllesbach und Hans-Dietrich Koch sprechen Hersteller, Vertreiber, Führungskräfte und Betriebsräte direkt an, um sie mit dem Buch „PC & Datenschutz“ über Risiken und Sicherheitskonzepte zu informieren. Im ersten Teil des Buches wird der Wandel der Informations- und Kommunikationstechnologie noch einmal verfolgt. Unterschiedliche Technologien, wie Client / Server und Internet / Intranet werden behandelt. Dazu kommen Kommunikationswege und Übertragungsnetze, die einen großen Teil der Angriffsfläche in internen Rechnernetzwerken ausmachen. Ist das Grundlagenwissen bekannt oder bereits gelesen, geht es in die Theorie, zum Bundesdatenschutzgesetz und den Wechselwirkungen von Recht und Informationstechnologie. Die unterschiedlichen Gesetze und Rechtsarten, wie Teledienstegesetz, Staatsvertrag über Mediendienste, Urheberrecht oder digitale Signatur werden auf Ihre Anwendung im Bereich des IT-Sektors analysiert. Der zweite große Teil handelt von arbeitsorganisatorischen und technischen Risiken. Hier überprüfen Dworatschek & Co. in wie weit beispielsweise eigenentwickelte Software, Computerviren oder das Internet eine Herausforderung an den Datenschutz stellt. Darüber hinaus werden Konzepte aufgestellt, die schon beim Kauf eines Rechners wirken und grobe Sicherheitslücken gar nicht erst zulassen. Das Buch „Personal Computer & Datenschutz“ ist ein Ratgeber, der sich neben theoretischen Ansätzen auch mit der Praxis, wie z. B. Hardwarekauf und Firewalls befasst. Die Autoren geben Analysehilfen und stellen Maßnahmenkataloge auf, auf denen Firmen sich stützen können.

Titel: PC & Datenschutz
Autor: Sebastian Dworatschek
Verlag: Datakontext
Seiten: 236
ISBN: 3895771236

xDSL – Eine Einführung

Erstellt am: Juli 3rd, 2008

Die Anwendungen den neuen Medien sind noch immer recht beschränkt. Die Leitungskapazitäten sind teilweise zu gering. Wahre Geschwindigkeit ist nicht erreichbar. Alles soll sich ändern, denn DSL, der neue Breitbanddienst wird zu erschwinglichen Preisen eingeführt.

Thomas Starr, John Cioffi und Peter Silvermann sind die führenden Sachverständigen auf dem Gebiet der DSL-Protokolle. In ihrem Buch „xDSL – Eine Einführung“ vermitteln sie alle wichtigen Informationen des DSL-Standards. Die Merkmale von Übertragungsleitungen, Modulations- und Kodiermethoden, sowie Netzschichten und –architekturen sind ein Thema in diesem Buch.

Zum allgemeinen Verständnis trägt das erste Kapitel bei. Hier werden die DSL-Grundlagen klar und präzise erklärt. Neben einem Glossar mit dem wichtigsten Fachbegriffen erfährt der Leser alles über Reichweiten, Übertragungsraten und Alternativen des Breitbanddienstes.

Technisches Verständnis wird benötigt. Starr, Cioffi und Silvermann sind mehr als nur Autoren. Sie sind die Entwickler des DSL-Standards. Technische Grundlagen setzen sie voraus. Neben einer Übersicht und Erklärung aller vorhandenen DSL-Typen (HDSL, ADSL, IDSL, etc.) wird das Übertragungsverfahren mittels Twisted-Pair erläutert. Nicht nur die Infrastruktur wird untersucht. Besonders intensiv besprechen die Autoren Störungen und Nebengeräusche in den Leitungen. Vergleiche mit anderen Medien werden gezogen (Fiber-to-the-Home, Koax-Hybridlösungen, Satellitendienste, Drahtlose Netze).

Die verschiedenen existierenden Übertragungsverfahren, darunter Duplexübertragungsverfahren sind im Detail aufgeführt. Eine komplexe Anleitung digitaler Übertragungsmethoden führt über die technische Datenautobahn mit Leitungscodes, Grenzwerten und Kapazitäten.

Weitere Themen sind:

– Intersymbol-Interferenz, Entzerrung und DMT
– Initialisierung, Taktgabe und Leistung
– Netzverwaltung
– ADSL: Protokolle, Übertragungskonvergenzen

Das Buch ist ein technisches Referenzwerk. Es behandelt die technischen Grundlagen der Breitbanddienste xDSL (ISDN, HDSL, ADSL und VDSL). Einsteiger sollten den Titel nicht falsch verstehen. Das Buch unterstütz auf keinem Fall beim Kauf eines schnellen Internetdienstes. Vielmehr stellt es eine gelungene technische Referenz dar.

Titel: xDSL – Eine Einführung
Autor: Thomas Starr, John Cioffi, Peter Silvermann
Verlag: Addison-Wesley
Seiten: 521
ISBN: 3827315743

„Apache und CGI“ von Markt und Technik, ist mal wieder ein Meisterwerk in Buchform. Schon bei der Einführung wird klar, hier waren Profis am Werk.

579 Seiten beschreiben von der ersten bis zur letzten Seite, die Einführung, Konfiguration und Administration, den mit über 60% Marktanteil, am meisten eingesetzten Web-Server.

Das Buch dient dem Anfänger, dem Profi und dem Entwickler, als hervorragender Leitfaden.

Schritt für Schritt weihen die Autoren die Newbies in das mächtige Serverwerk ein. Beschrieben werden die Anfänge vom World Wide Web und die daraus resultierenden Entwicklungen im Web-Serverbereich, bis hin zum eigenständigen Servertuning.

„Apache wurde von echten Benutzern entwickelt, die Probleme beheben und der in den frühen Tagen des Word Wide Web zur Verfügung stehenden Web-Server-Software Funktionen zufügen mussten. Aus diesem Grund wurde Apache zu einem Server, der die Dinge beherrscht, die reale Web-Sites benötigen.“

Nach diesem Leitfaden wird einem klar, Apache kann nur aus dem Linuxumfeld stammen. Und richtig, kaum ist man im zweiten Kapitel, schon stürzen Unix/Linuxbefehle auf einen ein, welche für Windowsuser wie Fremdwörter klingen. Sollte man zu dem Schluss kommen, dass das Buch lediglich für Unix/Linuxfreunde geschrieben wurde, so wird man enttäuscht. In jedem Kapitel wird ebenfalls auf die Windowsbasierte Version eingegangen.

Eine Vielzahl von Beispielen und Beschreibungen, als auch von Hintergrundwissen, lassen einem die Freude am Lesen und Testen nicht ausgehen, was auch mit der beigelegten CD sofort möglich ist.

Der größte Teil des Buches ist zwar der CGI-Programmierung gewidmet, aber andere Themengebiete, wie z.B. das Einsetzen als Proxy, oder Cache-Server, kommen nicht zu kurz.

Letztendlich und zum Schluss sei gesagt, dass das Buch nicht nur durch die Vielzahl von Anwendungsbeispielen und Hinweisen besticht, sondern auch animiert sich mehr mit Linux zu beschäftigen. Warum auch nicht ? Linux ist kostenlos. (Stephan Dunker)

Titel: Apache und CGI. Administration und Programmierung
Autor: R. Bowen, C. Coar
Verlag: Markt & Technik
Seiten: 579
ISBN: 3827258243

Professional BizTalk

Erstellt am: Juli 2nd, 2008

Der Microsoft BizTalk Server vereint Anwendungen mit Electronic Commerce, auf Basis von XML. Microsoft bezeichnet „BizTalk“ als Sprache der Geschäftswelt. „BizTalk“ ist ein auf XML basierendes Framework, mit dem Unternehmen die Möglichkeit haben Prozesse und Systeme zu integrieren. Beispielsweise können Produktkataloge oder Bestellungen mit Partnern ausgetauscht werden. Die Plattform oder das Betriebssystem spielt hier keine Rolle mehr.

Stephen Mohr und Scott Woodgate haben den BizTalk Server untersucht. Ein Regelwerk zu dem Microsoft-Produkt findet man mit dem englischsprachigen Buch „Professional BizTalk“ von Wrox Press. Von Wrox Press ist man es gewohnt, dass geballtes Wissen in einem Buch zusammengefasst wird. So verhält es sich auch mit diesem Buch. Über 700 Seiten beschäftigen sich allein mit den Möglichkeiten des BizTalk Servers. Besonders wichtig ist dabei die Integration bestehender Anwendungen, sowie Zeitpläne und Aufgabenbereiche. Damit beginnt auch das Buch. Eine Einführung in den BizTalk Server informiert grundlegend über die vorhandenen Möglichkeiten und bringt uns nach 100 Seiten zu den Spezifikationen. XML ist das Format für Nachrichten, Ausgaben und sämtliche andere Dateien.

Ebenso verhält es sich mit den BizTalk Messages, sogenannten Nachrichten die dem Austausch von Informationen, Produktunterlagen und Daten diesen. Dies ist das Kernstück des BizTalk Servers und somit auch des Buches. Die Nachrichtenverwaltung wird grundlegend behandelt. Zuerst erfährt der Leser, wie Nachrichten übersetzt und versandt werden, aber auch wie Nachrichten selbst erstellt und an die Warteschleife übergeben werden. Dann geben die Autoren einen Überblick über Verwaltung, Konfiguration und Administration dieses Dienstes. So geht es auch weiter in dem Buch, denn der BizTalk Server lebt, ähnlich wie der Vorgänger, die „Microsoft Message Queues“ von Nachrichten, die Daten austauschen.

So geht es sehr gezielt zur Intergration des BizTalk Servers in bestehende Anwendungen. Über Pipline-Komponenten oder den BizTalk Scriptor lassen sich Befehle ausführen. Die Pipeline sorgen für den Transport von Daten. Hier sind Programmierkenntnisse gefragt. Mohr und Woodgate gehen sehr ins Detail, was auch bei diesen Fachbüchern gewollt und sehr positiv ist.

Neben der Verarbeitung von Nachrichten spielt die Administration und Kontrolle eine sehr große Rolle. So zeigen die Autoren Möglichkeiten auf, mit denen man Nachrichten verfolgen kann. Ebenso kann man Empfangsbestätigungen für erfolgreich versandte Nachrichten anfordern. Aber auch das „Tracking“ ist möglich.

Im Anhang des Buches befindet sich zudem eine Anleitung zur Installation des BizTalk Servers, sowie eine Referenz zu XSLT und Xpath, der verwendeten Scriptsprachen.

Das Buch hält, wie auch andere Bücher des Verlags Wrox Press, ein hohes Level. Die Informationen, vielmehr aber das Themengebiet richten sich nicht unbedingt an den allgemeinen Anwender. Als Zielgruppe sind Programmierer zu sehen, die sich mit de BizTalk Server auseinandersetzen wollen.

Titel: Professional BizTalk
Autor: Stephen Mohr, Scott Woodgate
Verlag: Wrox Press
Seiten: 710
ISBN: 1861003293

SQL Server 2000 – Das Handbuch

Erstellt am: Juli 1st, 2008

Der „SQL Server 2000“ von Microsoft setzt die Qualitäten der Datenbanksoftware fort. Die umfassende Datenbanklösung für Unternehmen wurde erheblich erweitert. Web-Anwendungen, E-Commerce oder Data Warehousing, dies sind Schlagwörter mit denen der neue SQL Server vertraut ist.

Das gesamte Wissen zum SQL Server liefern Marci Frohcok Garcia, Jamie Reding, Edward Whalen und Steve A. DeLuca mit dem Buch „SQL Server 2000 – Das Handbuch“. Der SQL Server garantiert Leistungsfähigkeit, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit. Doch ist das Paket recht umfangreich und nicht ohne weiteres zu bedienen.

Das Buch gibt zu Beginn eine recht umfangreiche Einführung in den Microsoft SQL Server. Hier erkennt man auf Anhieb, dass das Buch von Microsoft Press stammt, denn zusätzlich erhält der Leser einen Überblick über die Windows 2000 – Plattformen und deren Funktionalität. Der Einführung folgt die Installation und das Setup. Die Autoren beginnen beim Entwurf eines SQL Server-Systems auf Papier. Die Systemanforderungen und Komponenten werden mit dem Datenbanklayout abgeglichen. Die Abstimmung der Hard- und Software spielt bei Microsoft eine große Rolle, auch in diesem Buch. Die Autoren sprechen von Festplattencaches, RAID-Systemen und Elevator-Sortierung. Die eigentliche Installation wiederum wird nur kurz, aber ausreichend angesprochen. Weitaus mehr Betrachtung findet die Konfiguration der zahlreichen Dienste, das Erstellen von Datenbanken und das Konfigurieren von Clusterdienste und Netzwerken, beispielsweise ODBC-Verbindungen.

Wer mit Datenbanken arbeitet, kommt um die Datenbanksprache SQL nicht herum. Auch in diesem Buch ist eine Einführung in Transact-SQL zu finden. Neben den gängigsten Befehlen zur Selektion und Manipulation von Daten (SELECT, UPDATE) findet der Leser auch Befehle zum Sortieren von Daten. Darüber hinaus wird eine sehr wichtige Funktion angesprochen: das Erstellen von Idizes. Neben SQL werden leider nur kurz und knapp die „gespeicherten Prozeduren“ (Stored Procedures) und die „Trigger-Verwaltung“ abgehandelt. Hier wären weitaus mehr Informationen notwendig gewesen.

Wer bereits Erfahrung mit dem SQL-Server hat, wird sich mit den ersten Kapiteln nicht anfreunden können. Erst aber der Hälfte des Buches gehen die Autoren auf Themen ein, die sich mit integrierten Funktionen und der Optimierung des SQL-Servers beschäftigen. So werden die unterschiedlichen Arten der Replikation aufgeführt. Dazu zählen Snapshotreplikation, Transaktionsreplikation, Mergereplikation.

Zu guter Letzt sprechen Garcia & Co. noch ein wichtiges Themengebiet an: die Problembehandlung. Dieses Kapitel ist besonders bei der täglichen Arbeit mit dem SQL-Server goldwert. Denn hier wird beschrieben, wie Datenbanken wiederhergestellt oder gesichert werden. Auch das Lösen allgemeiner Leistungsprobleme wird aufgegriffen.

Bei diesem Buch lohnt es sich durchaus auch einen Blick auf den Anhang zu werfen, denn es sind sämtliche Konfigurationsparameter des Microsoft SQL Servers aufgelistet. Dem folgt eine Auflistung von Zugriffsmethoden und Funktionen zur Überwachung des SQL-Servers. In der Tat beinhaltet das Buch das gesamte Softwarewissen den SQL Servers 2000. Die Begleit-CD enthält eine deutsche Onlinedokumentation, sowie die komplette englischsprachige Version des Buches.

Heute ist der SQL-Server natürlich schon weiter in seinen Versionen. Aktuelle Software, die Microsoft CRM arbeitet bereits lange mit Microsofts SQL-Software.

Titel: SQL Server 2000 – Das Handbuch
Autor: Marci Frohock Garcia, Jamie Reding
Verlag: Microsoft Press
Seiten: 1020
ISBN: 3860631543

Community Building

Erstellt am: Juli 1st, 2008

Das Zauberwort für Betreiber kommerzieller Web-Plattformen lautet „Community“. Der erfolgreiche Aufbau von Communities verspricht die Bindung von Kunden und lockt sie immer wieder auf die gewünschten Seiten. Fragt man aber genauer nach, was Community eigentlich bedeutet und nach welchen Regeln sie sich entwickelt, bekommt man selten eine zufriedenstellende Antwort. Das liegt weniger daran, dass sich die Grundlagen einer erfolgreichen Community schlecht formulieren lassen, sondern vielmehr an mangelnden Erfahrungswerten gerade auf dem europäischen Markt.

In den USA ist der Begriff Community schon längst eine feste Größe. Autorin Amy Jo Kim hat über Jahre in zahlreichen Unternehmen und Organisationen Erfahrungen und Daten über den Aufbau und die Entwicklung von Web-Communities gesammelt, u.a. bei AOL, Adobe, Ebay und Electronic Arts. Ihr Buch richtet sich an all jene, die für private oder berufliche Projekte den Aufbau einer Community in Angriff nehmen wollen.

Das Buch geht detailliert auf die wesentlichen Fragen rund um das Thema ein. Was ist eine Community, welche Faktoren bilden ihre Eckpfeiler und auf welchem Weg kann man ihr Wachstum steuern? Darüber hinaus gibt es jede Menge Informationen über die einzelnen Elemente erfolgreicher Communities und Strategien, die dabei helfen, ein gutes Maß in bezug auf Verhaltensregeln zu entwickeln.

Fazit:
Wer wissen will, wie spannend Community wirklich sein kann und welche Regeln man in jedem Fall bei ihrem Aufbau beachten sollte, ist mit diesem Buch an der besten Adresse. Klar strukturiert und lebendig aufbereitet werden alle relevanten Informationen aufbereitet. So bildet Lesen nicht nur, sondern macht wirklich Spaß. (SK)

Titel: Community Building
Autor: Amy Jo Kim
Verlag: Galileo Press
Seiten: 378
ISBN: 39343581155

Der Data Warehouse-Spezialist

Erstellt am: Juni 30th, 2008

Durch moderne Technologien ist es heute einfach geworden, operative Datenbanken aufzubauen, mit denen sich große Datenbestände erfassen und speichern lassen. Um diese Fülle von Daten, den Entscheidungsträgern eines Unternehmens als Informationen subjektorientiert zur Verfügung zu stellen, ist es jedoch nötig, operationale Daten übergreifend zusammenzuführen und zu kombinieren, um somit eine Trennung von operativen Daten von den Analysedaten zu schaffen. Genau darin besteht das Konzept eines Data Warehouse (DWH).

Der Autor Reinhard Höhn hat langjährige Erfahrung im Aufbau von Data Warehouses und arbeitet heute als Leiter von Großprojekten.

Sein Werk „Der Data Warehouse Spezialist – Entwurf, Methoden und Umsetzung eines Data Warehouse“ hat Reinhard Höhn so aufgebaut, dass es als Grundlage für das autodidaktische Studium dienen kann und richtet sich damit nicht nur an den angehenden Data Warehouse Spezialisten, sondern auch an Projektleiter, IT-Manager und EDV-Leiter.
Darüber hinaus kann es dem Data Warehouse Trainer hilfreich bei der Planung eines Seminares sein, wofür sich im Anhang ein Muster für die Einteilung der Seminartage in Lehrabschnitte befindet. Dem Data Warhouse Spezialisten soll dieses Buch auch als Nachschlagewerk dienen und eine wertvolle Hilfe bei der Abwicklung eines DHW-Projektes in der Praxis sein.

Alle Kapitel folgen dem gleichen systematischen Aufbau:
Zunächst werden Lernziele vorgegeben. Danach wird jedes Kapitel mit der Anwendung, einer Kontrolle mit Lernübungen fortgesetzt und dann einer Zusammenfassung des Lernabschnittes abgeschlossen.

Jedes Projekt wird in Etappen abgefertigt, wobei allerdings aus der großen Bandbreite an methodischen Hilfsmitteln jeweils eine effiziente herausgegriffen und dargestellt wird. Nachdem ausführlich die Methodik für den Aufbau und Ablauf eines Data Warehouse Systems beschrieben wird, geht der Autor auch auf die Notwendigkeit für eine Neuausrichtung eines bestehenden Konzeptes ein bzw. die Anpassung des Systems an veränderte Gegebenheiten.

Fazit:
Dieses Buch ist nicht nur Lehrmittel oder Grundlage für Schulungen zur Ausbildung von angehenden Data Ware House Spezialisten, sondern darüber hinaus auch Nachschlagewerk und methodisches Hilfsmittel in der praktischen Anwendung des vermittelten Wissens. (Ralf Greweling)

Titel: Der Data Warehouse-Spezialist
Autor: Reinhard Höhn
Verlag: Addison-Wesley
Seiten: 694
ISBN: 3827314453

Online-Marketingmix

Erstellt am: Juni 30th, 2008

Das World Wide Web befindet sich im Umbruch. Der Internet-Hype ist einer gewissen Ernüchterung gewichen. Der richtige Mix aus Produktpolitik, Preis , Platzierung und Promotion ist die grundlegende Voraussetzung erfolgreicher Websites. Wer mit seinem Projekt ganz nach oben möchte, muss heutzutage viele Dinge beachten.

Markus Stolpmann arbeitet als freier Unternehmensberater und Fachautor in Kaiserslautern. Seine besonderes Interesse gilt dem effizienten Einsatz innovativer Informationstechnologie mit Schwerpunkt E-Business. Mit seinem Buch „Online-Marketingmix“, erschienen im Verlag „Galileo“, möchte Ihnen der Autor beim schweren Weg nach oben unter die Arme greifen.

Lernen Sie die Grundlagen des Online-Marketings, wie ein Internet-Business-Modell entsteht oder wie man eine Online-Marke entwickelt. Möchten Sie wissen wie Sie Ihre Kunden finden, sie langfristig binden und das auch noch profitabel? Stolpermann erklärt es Ihnen. Auch das 1:1-Marketing und Customer Relationship Management sowie Regionalmarketing und Sonderfall B2B sind Themen in diesem Buch und werden vom Autor ausführlich beschrieben.

Das Geld der Business Angels fließt 2001 bei weitem nicht mehr in den Mengen von 1999 – da bleibt wenig Spielraum für eine großangelegte und teure Kampagne einer externen Agentur. Auch die Kapitalisierung am Aktienmarkt funktioniert im Moment leider nicht, der Gründer muss das Marketing also wohl oder übel selber in die Hand nehmen. Stolpmanns Buch bietet dazu einen sehr geeigneten Einstieg. In der Praxis dürften die meisten Manager für eine Marketingkampagne wohl eh Spezialisten ein- und abstellen, die über spezifischere Marketingkenntnisse verfügen. Als Checkliste für Projektleiter ist das Buch aber gerade durch seinen knappen und übersichtlichen Aufbau gut geeignet.

Stolpmann gelingt es, die Konzepte und Strategien der „Old Economy“ auf die vielbeschworene „New Enconomy“ zu übertragen. Marketingstudenten werden viele bekannte Begriffe wiedererkennen, und das ist klar auf der Sollseite zu verbuchen.

Fazit:
Eine gelungene und strukturierte Übersicht über die Anforderungen an modernes Webmarketing. Da es nicht zu sehr in die Tiefe geht, ist es wohl vor allem für Projektmanager geeignet, die mit der Kampagne für ihr Produkt betraut sind. Marketingexperten werden keine euen Konzepte entdecken, aber sie sind auch nicht die Zielgruppe des Buchs. Für den Preis wird eine angemessene Gegenleistung geboten. (Marco Müller)

Titel: Online-Marketingmix
Autor: Markus Stolpmann
Verlag: Galileo Press
Seiten: 343
ISBN: 3934358721

Attacken im Web

Erstellt am: Juni 29th, 2008

„Richard Power ist Editorial Director am Computer Security Institute (CSI) in San Francisco“. Das klingt ja schon mal ganz gut, auch wenn aus der reißerischen Aufmachung (auf dem Cover ist ein Mensch mit Strumpfmaske abgebildet, das Cover ist in schwarz gehalten) die Zielgruppe nicht klar hervorgeht.

Nach der Lektüre des Buches vermag man diese Frage immer noch nicht recht zu beantworten. Power kann sich nicht genau entscheiden, was er mit seinem Buch eigentlich machen will – Sicherheitsbewusstsein bei Netzwerk-Administratoren erzeugen und ihnen einige anregende Tipps geben (das ist immerhin sein Beruf) oder für den interessierten Laien einige mäßig spannende „Hacker and Crimes“-Geschichten zu erzählen.

Der Gesamteindruck des Buches ist dann auch kein sonderlich guter. Das liegt nicht nur an der nicht vorhandenen logischen Struktur seines Buches (die Kapiteleinteilung wirkt willkürlich ohne inneren Zusammenhang gewählt), er vertut sich mit eigenen Begrifflichkeiten (so wird der Terminus „Cracker“ zwar eingeführt, im weiteren Verlauf des Buches jedoch stets der populärere, aber unzutreffende Begriff „Hacker“ verwendet) und bemüht sich an manchen Stellen auch nicht um gebotene Objektivität. Sein Kapitel über Kinderpornographie ist mit der rhetorischen Frage „Setzen sie die richtigen Prioritäten?“ überschrieben – als Essenz kann man ohne Mühen herauslesen, dass nach Power der Schutz der Privatsphäre vor Strafverfolgung im Fall der Kinderpornographie nachrangig betrachtet werden muss. Als einzige Erklärung bietet Power eine magere Grafik, nach der das FBI im Jahr 1999 deutlich öfter gegen Kinderpornographie vorgegangen ist als im Jahre 1996. Quelle ist das FBI, das höchstselbst kein großes Interesse an großflächig verbreiteter Verschlüsselung haben dürfte. Zumindest die Dimensionen von Kinderpornographie sollten in einer ernstzunehmenden Stellungnahme deutlich beziffert werden – alles andere muss als bloße Meinungsmache gelten. Das Kapitel ist auffallend suggestiv, von einem Fachbuch erwartet man da anderes.

Zusätzlich abgewertet wird das Buch durch die schlampige deutsche Bearbeitung. Die Kapitelüberschriften der Seiten-Header stimmen in einem Fall nicht mit dem tatsächlichen Kapitel überein, manche Übersetzungen sind haarsträubend falsch („Soziale Intelligenz“ statt „Social Engineering“), und Rechtschreibfehler muss man nicht mit der Lupe suchen, „alt.sex“ ist keine Website, sondern eine Newsgroup, und ein „Buffer Overflow“ ist mitnichten ein Speicherüberlauf. Außerdem ist die Übersetzung insgesamt recht holprig zu lesen. Spaß macht das wenig.

Die technische Seite von Attacken im Web wird allenfalls auf der verbalen Ebene angekratzt – dem Autoren sind andere Aspekte wichtiger. Dem interessierten Laien vielleicht auch, aber dann sollte lieber auf das wesentlich unaktuellere, dafür aber packend zu lesende „Cyberpunk“ von Katie Hafner und John Markoff zurückgreifen.

Auf der Sollseite kann das Buch neben dem Fokus auf bisher wenig beschriebenen Attacken (Kevin Mitnick wird nur kurz erwähnt, aber zu ihm existieren ja bereits ganze Bibliotheken) eine atemberaubende Aktualität verbuchen – für die deutsche Ausgabe hat Power eine kompetente Stellungnahme zum Microsoft-Hack vom Oktober 2000 geschrieben. Das hat bisher kein anderes Buch vorzuweisen.

Alles in allem: „Attacken im Web“ ist kein wirklich schlechtes Buch, man findet interessante Splitter und Anregungen. Als grober Einstieg in Schemata von Webattacken mag es dem nicht technisch orientierten Laien genügen, Experten in Securityfragen bietet es hingegen keinerlei neue Erkenntnisse und kann aufgrund der beschriebenen zahlreichen Mängel eigentlich auch nicht bedenkenlos zum Kauf empfohlen werden. Nichts zu erklären ist schlimm – aber etwas falsch zu erklären ist tödlich. (Tim Kaiser)

Dreamweaver 3 – Digital Studio One

Erstellt am: Juni 29th, 2008

Wer seine eigene Homepage gestalten will, kommt mit einem Texteditor nicht mehr sehr weit – es sei denn, er hat unbegrenzt Zeit. HTML-Editoren helfen dem Anwender weiter, wenn es darum geht, Prozesse zu automatisieren und ansprechende Sites zu erstellen, ohne sich bis ins Detail in HTML auszukennen. Für viele Nutzer zählt „Dreamweaver“ zu den besten visuellen HTML-Tools auf dem Markt. Nach dem WYSIWYG-Prinzip (What You See Is What You Get) ermöglicht Dreamweaver einerseits das Erstellen von Vorlagen und Frames und natürlich auch die Vorschau der fertigen Site, andererseits darüber hinaus auch die Verwendung von Dynamic HTML (DHTML) und Cascading Style Sheets (CSS-1). Die Verbindung dieser Elemente, ergänzt durch einen FTP-Client und JavaScript-Verhaltensweisen machen Dreamweaver so einzigartig.

J. Tarin Towers wendet sich mit seinem Buch „Dreamweaver 3“ sowohl an ambitionierte Anfänger als auch an Spezialisten, die sich weiter in die umfangreichen Möglichkeiten des Tools einarbeiten wollen. Für letztere sind insbesondere die ausführlichen Erklärungen zu neuen Features der aktuellen Version interessant. Towers hat aber noch eine dritte Gruppe im Visier: professionelle Grafiker. Daher richtet sich sein Buch sowohl an Windows- als auch Macintosh-Nutzer.

Die ersten vier Kapitel von „Dreamweaver 3“ beschäftigen sich ausführlich mit den Grundlagen von HTML und der Dreamweaver-Schnittstelle. Besonders interessant sind die ersten spannenden Tipps in Kapitel 3, in dem es vor allem um Verlinkung und Site-Verwaltung geht. Damit sie das Wichtigste ihrer Site, nämlich den Inhalt, optimal verpacken können, erhalten sie in den Kapiteln 5 bis 7 einen gut strukturierten Überblick über alles, was man mit Texten anstellen kann – von der einfachen Formatierung bis zum fertigen Layout.

Nach noch mehr umfassendem Lesestoff zur Verlinkung beschreibt Autor Towers ab Kapitel 10 detailliert wie man Dreamweaver dazu einsetzen kann, mit wenig Aufwand gute Ergebnisse bei der Site-Konstruktion zu erzielen. Wer bis hierher durchgehalten hat, ist jetzt bereit für die Kür: Cascading Style Sheets und die höheren Weihen des Dynamic HTML! Hier erfahren Sie übersichtlich und klar strukturiert alles darüber, wie Sie relativ geringem Einsatz ansprechende Sites gestalten, die durch ihren Aufbau auch langfristig flexibel ergänzt und geupdatet werden können.

Fazit:
Nicht nur Towers ist der Überzeugung, dass Dreamweaver 3 das derzeit beste HTML-Tool mit den umfassendsten Features ist. Wer von den Möglichkeiten des viel gelobten Programms profitieren will, der sollte in jedem Fall das Buch „Dreamweaver 3“ auf seine Bücherliste setzen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und die Informationen werden leicht verständlich und sehr gut strukturiert weitergegeben. Dabei verzichtet das Layout komplett auf monströse Textblöcke und setzt statt dessen voll auf kurze Abschnitte, die durch zahlreiche Schwarzweiß-Grafiken erläutert werden. (SK)

Titel: Dreamweaver 3 – Digital Studio One
Autor: J. Tarin Towers
Verlag: Markt & Technik
Seiten: 520
ISBN: 3827258987

Weitere Buchbesprechungen im Lesertreff: