PC Spicker: T-Online
Erstellt am: September 18th, 2007Eine neue Reihe aus dem Sybex Verlag informiert Einsteiger über die Grundlagen am PC. Die Serie „PC Spicker“ soll schnell mal zum nachschlagen genügen. Fragen á la „Wie geht das noch mal?“ sollen der Vergangenheit angehören, denn im PC Spicker kann man schnell mal nachschlagen.
Der „PC Spicker T-Online“ ist eine kleine Referenz zum Online-Dienst der Telekom. Auf 100 Seiten sind die Funktionen der T-Online Software in der Version 3.0 aufgelistet. Dazu zählt das Einrichten von E-Mail-Aliasen, aber auch die Mitbenutzerverwaltung.
Der Ratgeber ist in die Bereiche Account-Einstellungen, Adressbuch, E-Mail, Internet, ISDN- und Konto-Einstellungen, News oder Online-Banking unterteilt. Egal zu welchen Thema eine Frage aufkommt: das praktische – gut sortierte – Inhaltsverzeichnis bringt den Leser direkt zur richtigen Antwort.
Sponda erklärt das Senden und Empfangen von E-Mails, aber auch das Surfen im Netz. Wer nicht online gehen kann, schlägt einfach unter den ISDN- oder Modem-Einstellungen nach und sorgt für Abhilfe. Sogar die Variante T-Online-Classic wird behandelt. Dazu gehört der BTX-Dienst. Wer schnell noch eine Überweisung erledigen muss, wird genauso schnell fündig. (Patrick Fiekers)
Titel: PC Spicker: T-Online
Autor: Helmut Spona
Verlag: Sybex Verlag
Seiten: 105
ISBN: 3815503167
Silicon Valley
Erstellt am: September 18th, 2007Silicon Valley: wer träumt nicht von dieser Traumfabrik. Der Welt der Superreichen. Hier entsteht jeden Tag eine neue Geschichte. Firmen werden mit Erfolg gekrönt. Wer als IT-Spezialist seinen Fuß in diese Welt setzt, gilt als Genie. Silicon Valley ist ein Ort jenseits von Hollywood. Hier lebt die Computer-Industrie, Microsoft, Oracle, Apple und Yahoo.
David A. Kaplan hat den Ort südlich von San Francisco unter die Lupe genommen. Dort, wo ein neues Informationszeitalter angebrochen ist, werden alle 24 Stunden Firmeninhaber zu Millionären. Hier wurde nicht nur das World Wide Web erfunden, sondern auch Unternehmen, wie Hewlett Packard, Intel oder Netscape. „Willkommen im Tal der Superreichen“, sagt Kaplan in seinem Buch „Silicon Valley – Die digitale Traumfabrik und ihre Helden“.
Dass es in diesem Ort auch andere Seiten gibt, nämlich harte Arbeit, Konkurrenzdruck beschreibt der Autor eindrucksvoll in diesem Buch. In den Dreißigerjahren hat alles begonnen. Hier beginnt auch Kaplan mit den Entstehungsgeschichten von Hewlett Packard, den typischen Garagenfirmen, und Yahoo. Viele der Firmengründer, darunter Jerry Yang (Yahoo) hat Kaplan selbst getroffen und zum Interview eingeladen. Er schildert ihr Leben, die Bilderbuchkarrieren und ihre Visionen.
So manch ein Firmengründer wird dabei auch auf die Schüppe genommen. Kaplan folgt diversen Gerüchten und deckt dabei einige Anekdoten auf. Zum Beispiel erfährt man, wem die teuerste Jacht gehört und wer die besten Partys veranstaltet.
Kaplan schreibt eine Erfolgsgeschichte nieder. Ein Buch über ein Tal, dass Firmen zum Erfolg führt. Ein Buch über Superreiche und deren Methoden Geld zu verdienen. Das Buch ist ein Muss für alle aus dem Computerbusiness. Es verrät Insiderstorys, geschrieben von einem Outsider: David A. Kaplan. (Patrick Fiekers)
Titel: Silicon Valley
Autor: David A. Kaplan
Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 439
ISBN: 3453179897
Das Kaltduscher Lexikon
Erstellt am: September 18th, 2007Jetzt schlagen die „Softeggs“ zurück. Die Rache der Weicheier und Warmduscher ist hart: „Pitbullzurückbeißer“, „Mit-Nasenbluten-Hai-Entgegenschwimmer“, „In-Männerdusche-nach-Seife-Bücker“, „Stehpinkler“, „Klodeckelobenlasser“, „Standspurüberholer“, „Frühstücksei-Köpfer“, „Blindarmselbstoperierer“, „Bei-Wildwechsel-Gasgeber“, „An-eigenen-Socken-Schnüffler“ oder „Freundin-„Schnalle“-Nenner“ – auch die sogenannten „Harteier“ müssen nun eine kalte Dusche über sich ergehen lassen.
555 Begriffe für hartgesottene Kaltduscher versammeln sich auf dieser CD. Per Zufallsgenerator, eingebaut in Spielen wie, „Rededuell“ oder „Schießbudenspiel“, erscheinen sie auf dem Bildschirm.
Zusätzlich enthält die CD-ROM ein „Harteier-Memory“ und ein „Panic Shuffle- Puzzle“.
„WinFehler“ und „Error Attacken“, sind Scherzprogramme, die nach dem Start in bestimmten Intervallen mehr, oder weniger, unsinnige Meldungen ausgeben.
Insgesamt ist die CD für den Preis von DM 14,95 lustig genug, bunt und laut. Und noch so ein Gedanke: Gibt es eigentlich schon Wechselduscher- Wörter ?
Systemvoraussetzungen:
Pentium-PC, 32 MB RAM, CD-ROM-Laufwerk, Soundkarte, Windows 9x/ME, NT ab Version 4.0, oder W2K.
(Silvia Dunker)
Titel: Das Kaltduscher Lexikon
Autor: Andreas F. Golla
Verlag: Franzis Verlag
Seiten: CD-ROM
ISBN: 3772320554
Computer Basics
Erstellt am: September 17th, 2007Im Vorwort zu „Computer Basics“ aus dem Gräfe und Unzer Verlag steht geschrieben, dass der Computer, genauso wie das Leben, mindestens zwei Seiten hat. Leider genügen zwei Seiten aber nicht, um sämtlichen Fehler- und Problemquellen des PC wirksam vorzubeugen, deshalb benötigt das Autoren-Trio Schermer, Schablowski und Prinzbach auch 167 Seiten für diese Aufgabe.
Der Schreibstil ist angenehm flott und leicht zu lesen und das Geschriebene nimmt den Anfänger viel von den anfänglichen Skrupeln und Ängsten. Einigen Lesern dürfte der Schreibstil vielleicht etwas zu plump und vertraulich sein, aber für Anfänger ist diese Vorgehensweise mit Sicherheit besser als die trockenen und staubigen Textwüsten in anderen Publikationen. Wenn das Buch seine Zielsetzung verwirklichen kann und den Leser dazu motiviert, sich bis in die Eingeweide sämtlicher Software vorzuwühlen, dann werden noch unzählige Fachbücher die Motivation strapazieren. Fraglich bleibt allerdings, ob das Buch wirklich mehr vermag, als den Leser zu weiteren Eskapaden zu motivieren, denn vielmehr als eine Aufzählung, was alles möglich ist, bietet „Computer Basics“ nicht. Selbstverständlich wird ausreichend Starthilfe gegeben, aber Themen wie Layout sind komplexer, als das man sie auf zwei Seiten auch nur annähernd besprechen kann. Wer erste Erfahrungen auf dem Gebiet Layout machen möchte, der sollte sich die Gestaltung des Buches zu Gemüte führen, denn bunt, schrill, lustig und dennoch übersichtlich gestaltet, lädt „Computer Basics“ zum Schmökern und Blättern ein.
Witzig und informativ sind die eingeschobenen Textkästchen, in denen die Meinungen und Verhaltensweisen anderer Computerbenutzer abgedruckt sind und die auf unterhaltsame Art und Weise eine Aufzählung der Pro & Contra-Argumente zu dem jeweiligen Thema darstellen.
Ein Nachteil der kumpelhaften Texte ist allerdings, dass die Angaben im Inhaltsverzeichnis meistens nicht sehr aussagekräftig sind: Wer würde denken, dass sich unter der Beschreibung „Ich hab’s gern bequem“ eine Anleitung zur Mausreinigung und Einstellung befindet? Obendrein verleiht sich das Buch einen betont neumodischen Touch, in dem alle auftauchenden Preise in Euros angegeben werden, aber von optischen Mäusen scheinen die Autoren noch nichts gehört haben.
Doch all diese kleinen Detailfehler sind nichtig, denn in dem Labyrinth der Computer-Bücher gibt es viel zu wenige, die auf so unterhaltsame Art und Weise die Angst vor dem PC nehmen und Lust auf mehr machen. (Tino Hahn)
Titel: Computer Basics
Autor: Bärbel Schermer, Cécile Prinzbach, Ralf Sablowski
Verlag: Gräfe und Unzer
Seiten: 168
ISBN: 3774200149
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