Das Haus der vergifteten Bilder
Erstellt am: September 26th, 2007Detektivisches Gespür beweisen Jay, Tom und Derek, die Helden der Hörspielreihe „Point Withmark“. In kleinem Örtchen Point Whitmark betreiben die drei Jugendlichen einen Radiosender, der genauso heißt, wie der Ort.
In Folge 4 „Das Haus der vergifteten Bilder“ haben die Drei es mit einem mysteriösen Geisterbeschwörer zu tun. Mrs. Floyd lebt in einer alten Villa. Doch über Nacht ziehen Angst und Schrecken in dieses Haus ein. Das Lieblingsgemälde macht sich selbständig – es führt ein Eigenleben. Es wechselt ständig das Aussehen und sondert zudem Gerüche ab.
Mrs. Floyd bangt um ihr Leben, denn nicht nur das Bild bereitet ihr Kummer. Ein Monster mit dem Namen Belonagaster taucht auf. Es ist halb Mensch, halb Insekt. Die Detektive vermutet in ihm den Höllenboten.
Ein wenig schwächer als die bisherigen Folgen ist „Das Haus der vergifteten Bilder“. Die Handlung ist sehr verworren. Beim ersten Hören werden die Zusammenhänge nicht klar, die Handlung hinkt hinterher. Trotz der schlechten Handlung ist Produktion wieder einmal positiv zu bewerten. Das Cover im typischen „Point Whitmark“-Design bewegt sich im Bereich Mystery.
Die Sprecher klingen sehr überzeugend, so auch die Gastsprecher. Konrad Halver und Hans Pätsch sind mit von der Partie. „Point Whitmark“ ist ein ausgezeichnetes Hörspiel, wenn auch Folge 4 nicht gerade überzeugen kann. (Patrick Fiekers)
Titel: Das Haus der vergifteten Bilder
Autor: Edelkids
Verlag: edel media & entertainment
Die rote Hand des Teufels
Erstellt am: September 26th, 2007„Die rote Hand des Teufels“ klingt nach einem Gruselroman aus dem Hause Stephen King. Doch dieser Gedanke führt ins Leere. Der Titel entstammt einer Hörspiel-Serie aus dem Hause „edel media & entertainment gmbh“. Gemeint ist das neue Hörspiel aus dem Jahre 2001: „Point Whitmark“.
Point Whitmark ist ein kleines Örtchen in Neu England. Jay Lawrence, Tom Cole und Derek Ashby sind drei Freunde. Zusammen betreiben sie einen Radiosender mit dem Namen „Point Whitmark“. Besonders zu erwähnen ist der Ausspruch der Jungs: „POINT WHITMARK – Der Sender, der heißt wie die Stadt“. Ganz im Stil anderer bekannter Hörspiele lösen die Drei Rätsel und begeben sich Folge für Folge in neue Abenteuer.
Die zweite Folge trägt den angstversprechenden Titel „Die rote Hand des Teufels“. Und doch beginnt zunächst alles ganz harmlos. Die Touristensaison bricht an. Auch Point Whitmark wird Jahr für Jahr von diversen Personen besucht. Das Chapman – Ehepaar trifft jedes Jahr, pünktlich zu Saison-Beginn in dem kleinen Ort ein. Mit ihrer Ankunft tauchen Erscheinungen an verschiedenen Stellen des Ortes auf. Ms. Chapman, die einer Organisation zur Erforschung neu-englischer Mythen angehört, wird eines Abends mit Elfenerscheinungen konfrontiert. Voreilig handelt man dies als Scherz ab, doch Deputy Nelson war ebenfalls Zeuge dieser Vorstellung. Point Whitmark wird von nun an zur Touristen-Attraktion. Freunde der Mythologie reisen aus allen Teilen des Landes an.
Doch dies ist nicht genug. Bei einem Strandbummel werden die drei Radio-Moderatoren von einer Schlange angefallen. Schlangen tauchen überall in der Stadt auf und versetzten die Bewohner in Angst und Schrecken. Einer Sage nach dienen die Schlangen dem Teufel, auch unter dem Namen Oxman bekannt…
Die zweite Point Whitmark-Folge übertrifft bereits „Die Bucht der 22 Schreie“. Voller Spannung verfolgen die drei Detektive das Geschehen in der Stadt. Die Sprecher Sven Plate (Jay), Kim Hasper (Tom) und Gerrit Schmidt-Foss (Derek) wirken äußerst professionell. Man denkt, dass sie das Geschehen vor Ort miterleben. Von Ablesen des Textes ist hier keine Spur zu erkennen. Besonders überzeugend stellt sich die Geräuschkulisse dar. Das Auftreten des Oxman, der Angriff der Schlangen und die Hysterie im Ort ist exzellent umgesetzt.
Eine Frage bleibt allerdings offen. Obwohl Point Whitmark im Label „edelkids“ verlegt wird, ist diese Folge der Hörspiel-Reihe vielleicht nicht unbedingt kleinen Kindern zu empfehlen. Dies sollte allerdings nicht als Abwertung zu sehen sein. (Patrick Fiekers)
Titel: Die rote Hand des Teufels
Autor: Edelkids
Verlag: edel media & entertainment
Die Bucht der 22 Schreie
Erstellt am: September 26th, 2007Voller Spannung wurde die Hörspiel-Serie „Point Whitmark“ aus dem Hause „edel media & entertainment gmbh“ erwartet. Die Folgen, im Stil einer Detektiv-Abenteuer-Geschichte, sind nicht nur optisch ein gelungenes Werk. Auch inhaltlich verspricht die Serie Spannung und Unterhaltung.
Die erste Folge trägt den Titel „Die Bucht der 22 Schreie“. Man vermutet ein Grusel-Abenteuer, doch das Hörspiel für Kinder, ist eher im Stil der klassischen Detektiv-Reihen „???“ oder „Fünf Freunde“ gehalten. „edel media“ beschreibt den Inhalt der ersten Folge wie folgt:
„Dreißig Jahre lang liegt das Wrack des geheimnisvollen Frachters Albacore versunken vor der nordamerikanischen Küste.
Als Jay, Tom und Derek für ihren Radiosender eine Untersuchungen über die fast vergessene Katastrophe anstellen, scheinen sie damit die Seelen der 22 ertrunkenen Seeleute zur schrecklichen Rückkehr zu beschwören. In den Tiefen des Atlantiks droht den Freunden ein furchtbares Schicksal.“
Womit wir gleich bei den Hauptdarstellern dieses Hörspiel angelangt sind. Jay, Tom und Derek betreiben einen Radiosender im kleinen Örtchen Point Whitmark. Regelmäßig treffen sie bei Recherchen auf Ungereimtheiten, Rätsel. Sie geraten stets in neue Abenteuer. Auch in der ersten Folge. Bei der Untersuchung eines Schiffswracks geraten zwei der Hobby-Detektive in Gefahr. Bereits im Vorfeld wurden Warnungen ausgesprochen, ja sogar Steine flogen durch ihre Fensterscheiben. Mit einer Taucherausrüstung gewappnet, geht es in die Unterwasserwelt, direkt ins Schiffswrack.
Hier lauern Gefahren. Nicht nur die Tiefe des Meeres, sondern auch weitere Taucher, die den Einsatz der Jungs vereiteln wollen. Sie werden im Wrack eingeschlossen, nur noch wenige Minuten Luft verbleiben…
Manuel Rösler, Volker Sassenberg und Raimon Weber sind die Macher dieses erstklassigen Hörspiels. Der Zuhörer trifft auf eine gehörige Portion Spannung und ein professionell aufgemachtes Hörspiel. Die Sprecher sprechen ihre Rollen überzeugend. Man hat nicht den Eindruck, dass hier nur abgelesen wird. Ein Bonbon ist die Geräuschkulisse. Besonders im Schiffswrack, unter Wasser, ist diese ein Genuss.
Etwas mehr Mühe hätte man sich bei der Erstellung des Covers geben können. Meiner Meinung nach ist die Farbe „schwarz“ zu stark eingesetzt worden. Das Cover ist recht einfach gehalten. Sieht man davon einmal ab, ist „Point Whitmark“ ein erfolgsversprechendes Hörspiel für das Jahr 2001. (Patrick Fiekers)
Titel: Die Bucht der 22 Schreie
Autor: Manuel Rösler, Volker Sassenberg und Raimon Weber
Verlag: edel media & entertainment gmbh
Die Insel der letzten Rache
Erstellt am: September 24th, 2007„Point Whitmark“ ist das neue Hörspiel aus dem Hause „edel media & entertainment“. Point Whitmark ist der Radiosender von Jay, Tom und Derek, einem Team mit detektivischen Gespür. Sie betreiben ihren Radiosender in einem ausrangierten Leuchtturm. Doch wie es der Zufall will, geraten Sie immer wieder in unterschiedliche Abenteuer.
Die drei Freunde machen sich auf den Weg in den neu eröffneten Freizeitpark auf einer Insel. Sie haben den Auftrag eine Radiosendung zu produzieren. Dies verschafft Ihnen einen 14tägigen Urlaub. Schon bei der Ankunft werden sie fast das Opfer eines Anschlags. Irgendwer möchte dem Vergnügungspark Schaden zufügen. Derjenige geht nicht zimperlich vor und sabotiert als erstes die Geisterbahn. Weitere Sabotagen folgen. Wer versucht den Freizeitpark Schaden zuzufügen. Wer ist der unheimliche Clown der überall auftaucht und Schrecken verbreitet? Ist der Clown der Weg zum Ziel? Jay, Tom und Derek gehen dem Geschehen auf den Grund und finden des Rätsels Lösung. Sie sorgen zugleich für Überraschung beim Zuhörer.
Edel hat viel Herz in diese Folge gelegt. Die Haupt- sowie die Nebensprecher sind exzellent, sprechertechnisch genauso aufeinander abgestimmt. Es ist eine Freude alte Bekannte, wie F.-J. Steffens und Hans Paetsch wiederzuhören. Auch zahlreiche neue Sprecher sind mit von der Partie (Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss). Die Story ist außergewöhnlich gut und kann fast auf eine Stufe mit den „??? Fragezeichen“ gestellt werden. Das Niveau von „Point Whitmark“ hält ein hohes Level, inklusive einiger seichten Gruseleinlagen. So bekommen wir in dieser Folge kleine, aber feine Rätsel vorgesetzt, die von den Withmark-Freunden gelöst werden müssen.
Ein besonderes Lob geht an die Soundeffekte. Diese haben mir neben der Musik besonders gefallen. Sie passen hervorragend ins Gesamtbild und wirken alles andere als störend.
Sollten die anderen Folgen der Serie ebenso spannend sein und genauso exzellent produziert werden, dann hat Edel einen tollen Start einer interessanten Serie hingelegt. (Christoph Morgenroth / Patrick Fiekers)
Christoph Morgenroth ist Herausgeber von hoerspiele.de.
Titel: Die Insel der letzten Rache
Autor: Edelkids
Verlag: edel media & entertainment
Weitere Buchbesprechungen im Lesertreff: