„Das große Telefon-Werkbuch“ aus dem Franzis’ Verlag informiert grundlegend über ISDN, TK-Anlagen, Endgerätetechnik, Mobilfunk, Dienste, Leistungsmerkmale und Installationsarbeiten am eigenen Anschluss. Dabei hat es Horst Frey, der Autor dieses Buches, aber eher auf die technische Seite abgesehen.

Die zweite aktualisierte Auflage wurde gründlich überarbeitet und um aktuelle Themengebiete, wie zum Beispiel UMTS, WAP-Anwendungen und Dualband-Handys erweitert. Das Buch richtet sich an alle, die sich für die Technik der modernen Telekommunikation interessieren. Aus diesem Grund setzt der Autor bereits gewisse Kenntnisse voraus. Zwar erläutert er im ersten Kapitel die „Grundlagen moderner Kommunikationsdienste“, dennoch sind Begriffe, wie Pegel und Dämpfung, Quantisierung oder Multiplex nicht jedermann geläufig. Frey versucht allerdings alle Fachwörter zu erläutern.

Der Autor geht bei sämtlichen Themen sehr ins Detail. So erläutert er bei den Kommunikationsdiensten und Netzen nicht nur alle Service-Rufnummern und Dienstmerkmale für die unterschiedlichen Anschlusstypen. Er geht auch auf Informationsdienste, Servicedienst für Büros, Sprachboxen und Online-Dienste ein. Analog verhält es sich bei den Mobilfunkdiensten. Einer Übersicht und Erklärung der verschiedenen Netztypen folgt eine technische Erklärung, sowie sämtlicher Merkmale. Dazu zählen Roaming, Mobilbox, Datenübertragung, SMS, Codecs, aber auch Cityruf und Skyper.

Den größte Bereich nimmt ISDN (Integrated Services Digital Network) ein. Hier hat sich Frey besonders viel Mühe gegeben, denn er beginnt bei den Vorteilen von ISDN und erklärt Neulingen, wo man ISDN bestellen kann. Hier geht er lediglich auf die Deutsche Telekom ein und vernachlässigt die anderen, am Markt existierenden Anbieter. Ohne Umschweifen werden die Leistungsmerkmale vorgestellt. Rückfrage, Halten oder Makeln, Anklopfen und Rufnummernsperren sind Funktionen, die der Autor in einigen Zeilen darstellt. Er beschreibt allerdings nicht, wie diese Funktionen aktiviert oder deaktiviert werden können.

Darüber hinaus findet der Leser einen Überblick über

- Computer-Telefon-Integration (CTI)
- Fernsprechvermittlungstechnik
- Endgerätetechnik
- Schnurlose Telefone und Telefonanlagen

Zu guter Letzt gibt Frey noch ein Seminar zu „Installationsarbeiten am Telefonanschluss“. Wie verlege ich eine Dose? Wie schließe ich mein Faxgerät an? Das sind Fragen, die in diesem Kapitel geklärt werden. Sämtliche Anschlussdosen, Steckerarten und Kabelverbindungen sind nach Verwendungsart gegliedert. Das Funktionsprinzip der jeweiligen Verbindungen wird erläutert, sodass ein kleiner Einstieg in die Technik der Telefonwelt gewährleistet ist.

Das Buch ist ein verständliches Nachschlagewerk. Der Titel „Das große Telefon-Werkbuch“ kann halten, was es verspricht. Doch Telekommunikationstechniker wird man nicht über Nacht. (Patrick Fiekers)

Titel: Das große Telefon-Werkbuch
Autor: Horst Frey
Verlag: Franzis’ Verlag
Seiten: 560
ISBN: 3772368751

Digitale Fotografie

Erstellt am: November 26th, 2007

Je ausgedehnter Programme werden, desto schwieriger wird es für den einzelnen Anwender, die Funktionen zu verstehen. Abhilfe der Markt und Technik Verlag in Zusammenarbeit mit Dorling Kindersley. Die Bücher-Serie „Fit am Computer – Clever und schnell“ hilft Anwendern beim Umgang mit Programmen. Die für Einsteiger geschriebenen Taschenbücher zeigen anhand kleiner Beispiele die Grundfunktionen der besprochenen Programme – und das so einfach wie möglich.

So wird das Erstellen von Tabellen mit Frontpage oder das Gestalten und Drucken von Tabellen mit Excel beschrieben. Auch Anwender, die Präsentationen mit Powerpoint erstellen, oder Briefe mit Word verfassen wollen, finden mit dieser Buchreihe den richtigen Einstieg. Die Autoren sind so bunt gemischt wie die Programme die hier besprochen werden. Dies sind unter anderem Studenten, Programmierer oder Freiberufler, wie zum Beispiel „Tim Worsley“. Er studierte in Edingburg und arbeitet heute als Gestalter und Programmierer von Internetauftritten. Als Experte für verschiede Internet Anwendungen, wie FrontPage und Dreamweaver schreibt er regelmäßig Bücher. Ebenso verhält es sich mit „Terry Burrows“, Autor von mehr als 20 Sachbüchern, u.a. zu Themen Software und Internet.

Die Bücher erfüllen durchaus Ihren Zweck. Sie stehen den Anwendern mit Rat und Tat beim Einstieg in die Software ihrer Wahl zur Seite. Selbst wenn Sie die Bücher durchgearbeitet haben, werden Sie gerade in den Probierphasen oft und gerne darauf zurückgreifen wollen, um sich die eine oder andere Funktion wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Die Bücher können ohne Probleme an jedem Ort gelesen werden. Man benötigt keinen Computer, um die einzelnen Schritte zu bearbeiten. Die durchgehend farbigen Seiten sind mit sehr viel erklärendem Bildmaterial bestückt.

Fazit:
Die Texte sind kurz und einprägsam geschrieben. Bilder und Screenshot sind zu jedem Lernbereich vorhanden. Es werden keine Vorkenntnisse benötigt. Innerhalb weniger Stunden vermitteln die Bücher den Umgang mit der besprochenen Software. Erwarten Sie aber keine Wunder – ein Profi ist noch nicht vom Himmel gefallen. Das Grundfundament, das Sie benötigen, um sich mit anspruchsvolleren Büchern zum Thema zu beschäftigen, wird hiermit aber gelegt. Bei einem Preis von 14,45 Mark kann man nichts falsch machen. ( MM /Patrick Fiekers)

Titel: Digitale Fotografie
Autor: Alex May
Verlag: Markt & Technik
Seiten: 72
ISBN: 3827259037

Was nicht bei darwin steht: Der Instinkt

Erstellt am: November 26th, 2007

Klappentext:
1885 erfuhr die Öffentlichkeit erstmals, dass der große Naturforscher Charles Darwin einen Teil seiner Texte in seinen weltbekannten Werken über die Entstehung der Arten und die Abstammung des Menschen nicht veröffentlicht hatte. Diese „unterdrückten“ Texte durften jedoch mit Darwins Erlaubnis in den Werken seines Kollegen G. John Romanes abgedruckt werden. So wurden Original-Texte von Darwin nicht unter dessen, sondern unter fremden Namen publiziert -und gerieten in Vergessenheit; darunter auch Charles Darwins Essay über den Instinkt.

Rezension:
Darwin geht in seinem Essay der Frage nach, ob es nach seiner Theorie möglich ist, dass der tierische Instinkt nicht etwa angeboren sei, sondern durch schrittweise Umbildung die Erwerbung eines höhern Instinktes möglich macht. Nach seiner Theorie sei das Aussterben vieler Spezies darauf zurückzuführen, dass diese Arten Ihren Instinkt nicht umbilden oder vervollkommnen, um den Lebenskampf mit den übrigen Arten Ihres Gebietes fortsetzen zu können.

Anhand von Beispielen wie den Wander- und Nestbauinstinkt bei Vögeln oder die erbliche Zahmheit der Haustiere deutet er auf den Unterschied zwischen zufällig auftretenden Gewohnheiten, welche aber nicht als richtige Instinkte betrachtet werden können, wohl aber den Anlass zur Entwicklung geben könnten, hin.

Dieses Essay erschien bereits vor 135 Jahren und liegt nun als kostengünstiger Reprint vor. Mit wenigen Ausnahmen, die kenntlich gemacht sind, wurden Satzfehler und falsche Interpunktion übernommen, um das Werk nicht zu verfälschen. (Silvia Dunker)

Titel: Was nicht bei darwin steht: Der Instinkt
Autor: Charles darwin
Verlag: M.-G.-Schmitz
Seiten: 87
ISBN: 3922272568

Die Neandertaler

Erstellt am: November 26th, 2007

Anhand der Geschichte der Forschung über die Neandertaler werden Stück für Stück die jeweiligen Erkenntnisse über unsere Vorfahren erklärt. Für ein populärwissenschaftliches Buch ist es durchaus anspruchsvoll aber dabei noch immer allgemein verständlich. Für jeden Interessierten eine lohnende Anschaffung.

Kritik wurde geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von www.buchkritik.at

Titel: Die Neandertaler
Autor: Erik Trinkaus/Pat Shipman
Verlag: C.Bertelsmann
Seiten: 576
ISBN: 3570121380

Fermats letzter Satz

Erstellt am: November 26th, 2007

Seit mehreren Wochen nun schon hat sich “Fermats letzter Satz” von Simon Singh einen festen Platz auf den oberen Rängen der Sachbuch-Bestsellerlisten erobert – und dies, obwohl das Buch keine leichte Kost auftischt, sondern sich mit einer Materie befasst, die vielen von uns aus der Schule noch in eher unerfreulicher Erinnerung geblieben sein dürfte. Es geht um Mathematik, genauer gesagt um die Entschlüsselung eines Rätsels, das Pierer de Fermat, ein genialer Kopf aus dem siebzehnten Jahrhundert, der Nachwelt hinterlassen hat.

Seitdem der Franzose in einer nachlässig hingekritzelten Notiz die Behauptung aufgestellt hat, er könne beweisen, dass der Satz des Pythagoras nur bis zur zweiten Potenz gelte, dieser in allen höheren Potenzen jedoch nicht lösbar sei, haben sich Mathematiker aus aller Herren Länder um die Entdeckung dieses Beweises bemüht, doch erst im Jahre 1995 gelang es Andrew Wiles mit den modernsten und ausgeklügelten Methoden und Verfahren der heutigen Mathematik dann tatsächlich diese Aufgabe zu bewältigen.

Anregend und teilweise sogar spannend erzählt uns Singh die Geschichte der harten Nuss, die Fermat den Mathematikern zu knacken gegeben hatte. Er spannt dabei einen weiten Bogen vom alten Griechenland bis in die heutige Zeit. Er macht uns mit den berühmtesten Mathematikern der verschiedensten geschichtlichen Epochen und mit ihren Entdeckungen bekannt. Wir erfahren etwas über die alten Griechen Pythagoras, Euklid und Diophantos, über Leonard Euler, den unglücklichen Evariste Galois, Blaise Pascal, Carl-Friedrich Gauß, Sophie Germain, die allen Vorurteilen zum Trotz bewies, dass auch Frauen etwas von Mathematik verstehen können, natürlich auch viel über Pierre de Fermat – neben Wiles eine der beiden wichtigsten Personen des Buches – sowie über Mathematiker der jüngeren Zeit wie die Japaner Taniyama und Shimura, über Ken Ribet, nicht zuletzt auch über Andrew Wiles persönlich und über viele andere Wissenschaftler mehr. Auf diese Weise macht Singh seine Leser mit der Geschichte der Mathematik und mit ihren wichtigsten Entdeckungen vertraut. Zum Glück langweilt er uns nicht mit seitenlangen, für Laien unverständlichen Formelgebilden und hochgestochenen Gleichungen und Funktionen, aber er hält seine Leser auch nicht für zu blöde um kompliziertere Sachverhalte nachverfolgen und zumindest in Grundzügen verstehen zu können und gibt ihnen durchaus die Gelegenheit, geniale Gedankengänge zum Teil längst verstorbener Geistesgrößen nachzuvollziehen.

Wer den Text aufmerksam liest hat zumindest immer eine ungefähre Vorstellung vom dem, um was es geht.

Im Anhang erläutert Singh einige logische Beweisführungen, die auch von Nicht – Mathematikern verstanden werden können.

Insofern erweitert die Lektüre dieses Buches nicht nur unser Allgemeinwissen sondern sie gibt auch den grauen Zellen ein wenig Arbeit.

Da offenbar eine Menge Leute dieses Buch kaufen (und hoffentlich auch lesen) komme ich hocherfreut zu der Feststellung, das es doch auch für uns Deutsche noch etwas anderes gibt, als Zlatko, “Big Brother” und “Wadde hadde dudde da”. Kritik geschrieben von Eva Behrens, Herausgeberin von “Evas Leseland”

Titel: Fermats letzter Satz
Autor: Simon Singh
Verlag: dtv
Seiten: 364
ISBN: 342333052X

Numerische Mathematik mit Excel

Erstellt am: November 26th, 2007

Microsoft Excel ist eines der erfolgreichsten Tabellenkalkulationsprogramme. Marian Mesina beschreibt in einer Kurzfassung die Excelgrundlagen, Direktberechnungen und darauf aufbauende mathematische Funktionen, als auch das Solver Modul und die Zielwertsuche. Eine Einführung in die VBA-Programmierung zeigen den Weg zur linearen Algebra, Lösungen von nichtlinearer Gleichung, Approximation von Funktionen und numerische Lösung gewöhnlicher Differentialabgleichung.

Grundlegend wurde das über 200 Seiten starke Buch in zwei Bereiche unterteilt. Zum einen in Grundlagen und zum anderen in numerische Verfahren, welche sich ebenfalls in neun verschiedene mathematische Bereiche unterteilen.

Die in dem Buch vorgestellten Beispiele wurden auf zwei Arten gelöst. Zum einen ohne und zum anderen mit VBA-Programmierung. Verständliche und bebilderte Lösungswege zeigen die Stärken von Excel.

Die beigelegte CD beinhaltetet Ziele zur Umsetzung und animiert den Benutzer weitere zu finden und zu verstehen. Anwender, welche kein Interesse zur Programmierung haben kommen aber nicht zu kurz. Fertige Ergebnisse sind ebenfalls auf der CD enthalten.

Auf den ersten Seiten kann man erkennen, dass das Buch für Laien nicht geeignet ist. Allerdings ist das auch nicht gewollt. Spricht der Autor bereits in seinem Vorwort die Zielgruppe der Excelanwender an, welche hauptsächlich in dem technisch-wissenschaftlichen und betriebswissenschaftlichen Bereich angesiedelt sind, als auch Mathematikstudenten.

Interessierten Anwendern ist das Buch zu empfehlen, allen anderen ist abzuraten, da DM 99,95 zu viel sind, um das Buch unverstanden bei Seite zu legen. (Silvia Dunker)

Titel: Numerische Mathematik mit Excel
Autor: Marian Mesina
Verlag: Franzis Verlag
Seiten: 217
ISBN: 3772343147

Blutsauger, Staatsgründer, Seidenfabrikanten

Erstellt am: November 25th, 2007

Die schier unendliche Vielfalt an Insekten, ihren Verhaltensweisen und ihren Einfluss auf die Menschen werden in diesem Buch in leicht lesbarer Form vorgestellt.

So war zum Beispiel die Seidenraupe bei der Entwicklung des Computers indirekt beteiligt, weil die ersten Lochkarten für einen Webstuhl entwickelt werden.

Fadenkreuze werden aus den Spinnfäden der bekannten, überaus giftigen Schwarzen Witwe hergestellt.

Das schnelle Zuschlagen der Gottesanbeterin inspirierte einen Kung-Fu Meister zu der Kreation eines nach diesem Insekt genannten Kampf – Stil.

Anfang des 19. Jahrhunderts waren in England dunkle Versionen des Birkenspanners unter Schmetterlingssammlern eine seltene Rarität. Doch bald waren dies häufiger als die hellere Version. In den Industriegebieten von Birmingham war die dunkle Färbung als Tarnfarbe wegen Ruß, Rauch und dem Absterben der hellen Flechten an Bäumen nützlicher. Als Gesetze gegen Umweltverschmutzung für reinere Luft sorgten, nahm auch der Bestand an hellen Birkenspannen wieder zu.

Im Mittelalter wurde Insektenschwärme durch kirchliche Gerichte angeklagt und, trotz eines eigens für sie gestellten Verteidigers, manchmal Exkommuniziert.

Der spätere Teufel Beelzebub war ein Gott und der Herr der Fliegen bei den Philistern in der Stadt Ekron.

Kritik wurde geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at

Titel: Blutsauger, Staatsgründer, Seidenfabrikanten
Autor: May R. Berenbaum
Verlag: Spektrum Akademischer Verlag
Seiten: 526
ISBN: 3827400783

Warum macht Sex Spaß?

Erstellt am: November 25th, 2007

In diesem Buch sind keine neuen Stellungen zu finden um das eigene Liebesleben unfallgefährdeter zu gestalten. Hier spekuliert der Evolutionsbiologe Diamond darüber, warum und wie sich die menschliche Sexualität zur bekannten Form entwickelt hat.

Von einem Kapitel zum Nächsten stellt er Eigenheiten der menschlichen Fortpflanzungsstrategie, wie die nicht wahrnehmbare “Brunstzeit”, die ununterbrochene sexuelle Aktivität oder die weiblichen Wechseljahre, vor und vergleicht oder kontrastiert sie zum besseren Verständnis mit dem Fortpflanzungsverhalten bestimmter Tiere.

Diamond beschreibt das alles in einer auch für den Laien leicht verständlichen, unterhaltsamen und lesbaren Form.

Kritik wurde geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von www.buchkritik.at

Titel: Warum macht Sex Spaß?
Autor: Jared Diamond
Verlag: C.Bertelsmann
Seiten: 190
ISBN: 3570120082

WAP – Architektur – Programmierung – Referenz

Erstellt am: September 16th, 2007

Die Meinungen zum mobilen Internet sind geteilt. Der eine prophezeit Erfolg und zahlreiche Anwendungsgebiet, der andere stellt das WAP-Protokoll zum alten Eisen. Trotz unterschiedlicher Meinungen wachsen WAP-Portale heran. Unterschiedliche Anwendungen für das mobile Internet treffen sich auf Handy, PDA & Co.

Internet-Programmierer und Content-Manager sind gezwungen den Schritt mitzugehen. Inhalte werden für mobile Browser aufbereitet, müssen stilgerecht dargestellt werden. Die Programmiersprachen WML und WMLScript übernehmen diesen Teil. Christian Wenz und Tobias Hauser stellen die beiden Sprachen in dem Buch „WAP – Architektur – Programmierung – Referenz“ ausführlich vor.

Das im Hanser Verlag erschienene Buch ist in dreie Teile gegliedert: Technik, Programmierung, Referenz. Zu Beginn stellen die Autoren die WAP-Architektur vor. Dabei erläutern sie technische Gegebenheiten, Protokolle, aber auch die Installation von WAP-Gateways und –Servern. Dieser Teil ist quasi als Grundlage zur Programmierung zu sehen.

Teil zwei beschäftigt sich ausschließlich mit der Programmierung von WAP-Angeboten. Der erste Schritt ist allerdings die Einrichtung eines Servers, bzw. die Konfiguration der unterschiedlichen Protokolle. Diese werden anfangs von den Autoren dargestellt. Sie geben Hilfestellungen bei der Konfiguration von Apache oder des Internet Information Servers. Der Einstieg in WML ist schnell vollzogen. Die Sprache ähnelt der Seitenbeschreibungssprache HTML, die zum Erstellen gängiger Webseiten verwendet wird. Das Einbinden von Text, Grafiken oder Links ist schnell und einfach vollzogen. Fortgeschrittene Programmierer finden Anleitungen zum Erstellen von Vorlagen, Textfelder oder Formularen, wie Passwortfelder. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Programmiersprache WMLScript, einer dynamischen Ergänzung von WML. In diesem Zusammenhang wird erklärt, wie WAP-Angebote serverseitig erzeugt werden.

Eine WML- und WMLScript-Referenz rundet das inhaltliche Angebot des Buches ab. Sämtliche Befehle, Funktionen und Elemente sind hier aufgeführt. Praxisanwendungen am Ende des Buches vertiefen das Basiswissen und schaffen den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis. Das Buch ist hervorragend als Nachschlagewerk geeignet. (Patrick Fiekers)

Titel: WAP – Architektur – Programmierung – Referenz
Autor: Christian Wenz, Tobias Hauser
Verlag: Hanser Verlag
Seiten: 339
ISBN: 3446215743

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